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In der Biografie eines Menschen sind bestimmte Ereignisse mitverantwortlich für die Sucht.

Neben der Suchtmittelproblematik gibt es häufig weitere (z.B. psychische) Erkrankungen bzw. seelische Verletzungen, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind.

Das Symptom (z. B. Suchtmittelkonsum und Verhalten) ist sozusagen das Offensichtliche, das Sichtbare an der Oberfläche. Die Ursachen und Hintergründe sind oft weniger zu sehen (unter der Wasseroberfläche). 

Es gibt zahlreiche mögliche Ursachen für jedes Handeln: Sehnsüchte, Bedürfnisse, verdrängte Konflikte, Überforderung, Belastungen, Stress, traumatische Erlebnisse, Verhaltensmuster, Triebe, Brüche, Verletzungen, Angst, Hass, Schuldgefühle, Wut, Minderwertigkeitsgefühle, Neid, Aggressionen, Einsamkeit, Verlust wichtiger Bezugspersonen, Identitätsprobleme, Verwöhnung, Vernachlässigung, Wunsch nach „Paradies auf
Erden“ ...

Deshalb ist es wichtig, in der Prävention nicht auf Symptombehandlung zu setzen, sondern vor allem die Ursachen ans Tageslicht zu bringen und an diesen zu arbeiten.